Montag, 26. Januar 2009 0:44
Kennt ihr das? Hoffentlich nicht. *g*

(http://xkcd.com/196/)
Jedenfalls. Wir haben unten einen USB-Antennen-Adapter, der wunderbar an den Laptop passt. Dieser ermöglicht es, auch auf dem Beamer Fernseher-Filme zu sehen, da der Beamer keinen Antennen-Eingang hat. Problem: Mein Mitbewohner nutzt immer seinen Laptop, wenn wir so Filme schauen. Der war aber heute nicht da.
Hab also kurz mein (hab ich schon erwähnt wie geil das Teil aussieht?!) MacBook Pro geschnappt, angeschlossen und ausprobiert. Geht nicht, der Antennenadapter verlangt nach spezifischer Software. Gut, Treiber gesucht, Programm geladen, nur für Windows. Kein Problem. Parallels gestartet, Treiber installiert, usw. Tatsächlich! Das Teil leuchtet, also schnell Senderlauf einschalten. (Der Film “Mission Impossible III” war an dieser Stelle zuende)
Die Freundin meines Mitbewohner, die mit mir geschaut hat, hatte bisher weiter auf dem Fernseher geschaut und hat sich jetzt um Essen bemüht.
Ich starte Windows also nativ und mach die Sache noch mal. Tatsache! Es funktioniert! Der Senderlauf bringt 57 Programme, darunter den gesuchten, zum Vorschein. Also schnell Beamer angeschlossen, zurückgelehnt, und – kein Bild. Windows zeigt auf dem Beamer nichts an. Verzweifelte Suche durch Einstellungen, unmöglich. Unter Mac gestartet, Parallels bietet mir nun die nativ gefunden Sender an. Klasse, Beamer tut auch, Ton anschließen, zurücklehnen – kein Bild. Parallels zeigt das Fernsehrprogramm nicht an. Abmelden. Große Grafikkarte anschalten. Anmelden. Parallels starten. Immer noch nix.
Inzwischen war nicht nur der Pudding fertig und wieder gegessen, sondern auch meine Mitbewohner zuhause. Der Vorschlag, einfach den Windows-Laptop anzuschließen, stieß bei mir nur auf ein müdes Lächeln, schließlich wollten wir “Black Hawk Down” sowieso nicht sehen, sondern endlich dieses Teil zum Laufen bringen. Die Situation wurde völlig verkannt.
Mit vereinter Kraft zweier Informatikstudenten gelang es uns schließlich, unter Windows nativ die Grafikkarten-Einstellungen zu öffnen und durch mehrfaches Umschalten den Beamer zu aktivieren. Unglaublich! Zwar akzeptierte Windows die Beamer-Auflösung (1280×720) nicht, sondern bestand darauf, mit 1600 und abgeschnittenem Bild zu senden, aber wir hatten ein Bild! Und Ton!
Also schnell noch die letzten Minuten von Family Guy geschaut und dann endlich Beamer, Fernseher, Laptop und Verstärker ausgeschaltet. Schließlich wollte man heute ja früh ins Bett.
Arbeitsaufwand: 1,5h.