To actually make a difference…
Auf besonderen Wunsch heute mal wieder etwas “sinnvolles”. Mit leichter, aber nicht voll ausgeprägter Zeitvariablilität.
Schalten wir unseren Fernseher an, sehen wir Bilder von den aktuellen Naturkatastrophen in Asien. Das Erdbeben in China und der Sturm in Myanmar bewegen die Gemüter der Welt. Damit verbunden sind oft auch Spendenaufrufe. Und hier gelangen wir am Thema an. Spenden sind etwas wichtiges und sinnvolles, besonders in diesen Fällen. Man sollte aber in diesen Fällen immer darauf achten, dass man auch an Organisationen spendet, bei denen das Geld auch wirklich ankommt – d.h. nicht nur, dass die Organisation selbst seriös sein sollte, sondern es sollte auch darauf geachtet werden, dass das Geld nicht einfach an die korrupte Regierung geschickt wird, die es für alles mögliche einsetzt, aber nicht um zu helfen – das ist aber nur ein Nebenthema.
Das Hauptproblem an derartigen Spendenaktionen ist vielmehr die Tatsache, dass manche Leute spenden und dann der Ansicht sind, dass sie die Retter der Welt sind – dass sie ganz toll und großartig sind, weil sie Geld irgendwohin geschickt haben und auf ihrem gemütlichen Sofa sitzen bleiben können. Ich will das nicht pauschal jedem spendenden unterstellen, aber ich will darauf hinweisen, dass Spendenaktionen sinnlos sind, wenn niemand da ist, der tatsächlich hilft!
Und deshalb …
… gehe ich zum THW. Das THW ist bei solchen Katastrophen vor Ort und hilft tatsächlich! Und das ist, wenn ihr mich fragt, tausend mal mehr wert, als einfach nur Geld zu spenden.
Wie gesagt, ich will nicht Spendenaktionen niedermachen, das wäre auch kontraproduktiv. Aber jeder der tatsächlich helfen will, wenn Menschen irgendwo auf dem Globus leiden, sollte sich überlegen, welchen Weg er vorzieht – Geld zu spenden – oder wirklich an der Hilfe zu arbeiten, die diese Menschen brauchen.
Ich ziehe letzteres vor.
