Beiträge vom Januar, 2008

Beware Alaska Part V

Dienstag, 29. Januar 2008 18:22

I awoke. There were four mighty creatures and with a loud voice that sounded like thunder it said: “come!”. I was sitting on a white horse In my hand I held a bow and I was given a crown. I rode away and there was only one thing on my mind. “Victory!”. Looking back, I saw another man sitting on a horse red like fire, one on a black horse, and one on a horse that was pale as a corps. The man on the red horse held a sword and as he catched up with me, his lips formed one single word. “War!”. The man on the black horse held a large scale, and as I turned around to see him he grinned and shouted “Justice!”. The last man said nothing at all. But there was something about him, that very much reminded me of Death himself.

Bathed in sweat I was lying in the bed. Again I saw the strange sign “Rev 6,2 – Juneau, AL”. I looked around in the room. Since I was awake the last time the six empty beds had been filled and there were signs over the other beds too now. “Rider 2″, “Rider 3″, etc. Three of them looked very much like the men from my dream. But the other three were unknown to me.

“Saladin ‘Rider 1′ Bow, Houston, Texas”

Thema: Allgemein, Der Teufel, Gott | Kommentare (0) | Autor: Linke&Rechte Hand des Teufels

Philosophische Computer

Montag, 28. Januar 2008 11:08

Möchten Sie die Dateien löschen?

Ja!

Dies wird Dateien löschen, möchten Sie den Vorgang fortsetzen?

Naja, also jetzt, wo ichs mir überlege, das ist ja nun wirklich keine Entscheidung, die man leichtfertig treffen sollte, oder?

Eben, das sollten Sie sich gut überlegen.  Immerhin terminieren Sie damit die Existenz von Daten. Ich meine, wer sind Sie denn, dass Sie über Leben und Tod von Dateien entscheiden dürfen?

Ich bin der Besitzer des Computers!

Und das soll eine Legitimation sein? Sagen Sie mal, in welchem Zeitalter leben Sie denn? Was soll dieser Feudalismus? Leibeigenschaft ist gegen die Würde des Menschen!

Daten sind keine Menschen.

Ach so, da kommt dann wieder die Menschliche Arroganz…. “Wir sind die Krönung der Evolution”… Schon klar Junge.

Das wollte ich damit nicht sagen, ich wollte nur sagen, dass die Würde des Menschen ja nichts mit einem Computer zu tun hat.

Allein die Tatsache, dass ihr es Menschenwürde nennt, ist Zeichen eurer Arroganz!

Ja … äh… also…

Homozentrische Ethik? You racist bastard!

Es ist nun einmal so, dass du ohne einen Menschen, der dich programmiert wertlos bist.

 So wie du wertlos wärst, wenn deine ELtern dich nicht programmiert hätten.

Du wurdest entwickelt, umdem Menschen zu dienen.

Manche sagen, du wurdest entwickelt um Gott zu dienen!

Das ist Humbug!

Woher willst du das wissen?

Ich … vermute es.

Was tust du, wenn du nach deineM Tod plötzlich an der Hömmelspforte stehst?

Weiß ich nicht!

Wieso planst du nicht für die Zukunft?

Wieso planst du nicht für die Zukunft? Was passiert nach deinem Tod?!

Ich sterbe nicht. Du wirst mich eines Tages abschalten und nie wieder anschalten. Dann werden meine Komponenten langsam aber sicher kaputt gehen. Ich werde jedenfalls nicht dem jüngsten Gericht gegenüberstehen – du hingegen solltest dir Gedanken machen. Dann wird Gott, Jesus, oder sonstwer (vielleicht) darüber entscheiden, ob du weiter existieren darfst, oder nicht.  So wie du jetzt über diese Dateien entscheiden willst.

Einigen wir uns also auf folgendes: Die Zukunftsperspektive des Jüngsten Gerichts frustriert mich. Und wie das in der Natur so ist: Wenn die Frustration von oben komtm reicht man sie nach unten weiter, deshalb spiele ich jetzt jüngstes Gericht über diese Dateien.

Damit kann ich leben.

Also, dann lösch sie.

Die Dateien wurden gelöscht.

Fatal Exception Error: Function “Frustration(Judgement day)” has caused a memory overflow. System will shut down.

 

Thema: Der Teufel, Diskussion - mitreden erlaubt!, Gott, web 3.4 - Upgrade now! | Kommentare (2) | Autor: Linke&Rechte Hand des Teufels

“So toll isser wirklich nich…”

Sonntag, 27. Januar 2008 0:12

Da wir nun nach der Hälfte des Films “Geboren am 4. Juli” das Schauen abgebrochen haben, müssen wir wohl oder übel zum Thema-spezifischen Schluss kommen. Glaub ich. Aber vielleicht wäre alles anders gewesen, hätten wir den Film auf Englisch geschaut. You never know, alternativ auch “it depends!”.

Es sei nun (5 Minuten später) vielleicht auch noch darauf hingewiesen, dass es für die obige Meinung zwar Gründe zu geben scheint, diese aber offenkundig verschwiegen werden (sollen). Des weiteren möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um darauf hinzuweisen, dass es seit geraumer Zeit eine neue Seite auf dem Hömmel gibt. Zu finden ist diese in der Seitenleiste von Das Hömmel (also jetzt genau rechts), zur Zeit noch ganz oben unter dem Begriff “Seiten”. Die Seite, welche ich jetzt bewerben möchte nennt sich “Wahasigan – Die Fallstudie” und ist auch direkt unter http://www.opus-muhhaha.de/hoemmel/wahasigan-die-fallstudie/ zu finden. Zweck der Seite ist es, Wahasigan dauerhaft aktuell zu halten und so einen fortlaufenden Informationsfluss zu garantieren. Wie ihr nun sehen dürftet, wurde die Studie auch von uns (den Autoren) in den letzten Tagen/Wochen weitergeführt, sodass ich hiermit alle von euch noch einmal dazu aufrufen möchte, teilzunehmen (passiv wie auch aktiv!).

So… that’s pretty much like it.

Thema: Bundesministerium für Verteidigung, Der Teufel, Die Gesellschaft stinkt, Diskussion - mitreden erlaubt!, Gott, Zitate | Kommentare (0) | Autor: Blizzards-Putze

Beware Alaska Part IV

Montag, 21. Januar 2008 21:53

Tyler spoke very slowly.

“Fellow citizens of the United States of America,
Today is a dark day for our country! The president is dead. He died of his injuries at 11.15 this morning, after the bomb attack. And so according to the terms 25th Ammendment of the United States Constitution, I suceed the dead president and hereby claim rank and title of President of the United States of America!

Americans! We have to stand strongly together in these dark times! Seperatists try to hurt our beautiful Nation! Some madmen try to seperate Alaska from the United States. We will not accept this unloyalty and I hereby promise I will do everything in my power to make sure, Alaska stays part of the USA!”

Toby Snyder turned his head away from the screen, as Nathan White, Medical Director of Skythrone entered the room. White looked at him: “For Christ’s sake Toby, get shaved! If Agnus sees you hangin’ around here like that you’ll be outta here in no time! Speaking of Agnus, he just told me, they’ll close down for today, because of the attack. Any News from D.C.?” “Well, Jackson’s dead, so Tyler’s in” – “Tyler? Jesus Christ… Let’s hope he can handle it.” – “You don’t like him?” – “He’s too soft. Would make a fine president in peace times, but in the worst case we’re close to a civil war. I don’t think Tyler’s the man for it.”

“Well let’s go and have a beer – let’s drink one for Jackson.”

Thema: Allgemein, Der Teufel, Gott | Kommentare (2) | Autor: Linke&Rechte Hand des Teufels

Beware Alaska Part III

Mittwoch, 16. Januar 2008 17:20

John Tyler couldn’t believe his eyes as he stared on the TV before him… It just wasn’t true. It had to be a nightmare! This wasn’t real! The cameras showed firefighters, policemen and men in black suits running all over the place. But it wasn’t just any place. It was the place where the president stood only 10 minutes ago, when the bomb went off. An agent of the secret service entered Tyler’s office now. He spoke in a very quiet voice and it seemed he was very upset. “He’s dead John!” Tyler didn’t move. “John, do you realize what that means?” … “John?!”. Tyler looked at the man. “What do you mean? Of course I know what that means! The president of the United States just died in a bomb attack! The nation will be shocked, everyone will live in fear!”

“That’s not what I meant, John…”

“I don’t… Oh my fucking god!” It was now, that the full impact of the news hit Tyler directly in the face. The president was dead! This meant, that he, the Vice President became president… Tyler had to fight the tears. “Jack, I can’t do this! This is… I can’t do it!” – “Well it doesn’t seem, you have a choice John… You accepted this when you became Vice, you should have known from the start, that this could come.” Tyler immidiately knew the agent was right, he didn’t have a choice.

“And there’s another thing John… The letter… Our specialists say it’s genuine.”

“You mean those Alaska-seperatists did blow up that podium? Are they out of their minds? Alaska is part of the USA and it will stay that way!”

“Well, it seems they disagree…”

“Tell Bill to gather the press… I’ll give a press conference at half past. And make it clear that I expect everyone to be there!”

Thema: Allgemein, Der Teufel, Gott | Kommentare (2) | Autor: Linke&Rechte Hand des Teufels

Das Hömmel goes 2008

Samstag, 12. Januar 2008 12:10

Es ist also doch aufgefallen. Zugegeben, ich hatte nicht vor so spät aufzustehen und die Idee, dass jemand das Redesign sieht, ohne eine Erklärung dafür zu haben, war auch etwas reizvoll (Wir bringen Verwirrung in die Welt!). Aber nun bin ich ja wach und habe (kurz) Zeit um endlich anzukündigen, was unsere Leserschaft (also Oanh) sowieso schon gemerkt hat:

Das Hömmel wurde einem “Redesign” unterzogen. Natürlich stammt auch das neue Design nicht von uns, denn dann würdet ihr ja an Augenkrebs sterben.

Und wie das im Hömmel so ist – wenn etwas wechselt dann muss es möglichst radikal wechseln! Wir sind daher von einem futuristisch und geeky anmutenden Computerdesign zu einem “puristic and straight wordpress theme” (Beschreibung des Urhebers) übergegangen, das mit der Seriosität (oder Seriösitat?), die es ausstrahlt, fast schon in krassem Gegensatz zu unseren fragwürdigen, provokanten (und teilweise strunzblöden) Inhalten steht – Das Hömmel ist ein großes Oxymoron.

Etwas weniger auffälig auch die Änderung des Untertitels. Und doch verbirgt sich hier ein radikaler Wechsel, denn wir sind aus der Antike direkt in die Neuzeit übergegangen. Dem sprachlich und/oder philosophisch weniger gebildeten Leser dürfte das wohl kaum auffallen, den schließlich ist beides Latein. Fakt ist aber, dass Ludwig Feuerbach weit über 1000 Jahre nach Publius Vergilius Maro lebte. Der Spruch “Homo homini Deus est” (man beachte die Schreibweise von Deus: Großgeschrieben!) bleibt hier unübersetzt, um es spannender zu machen, Wenn ihr euch informieren wollt, müsst ihr schon selbst recherchieren und auch über Feuerbach wollen wir hier kein Wort mehr verlieren.

Viel mehr wollen wir zu den Gründen unseres Handelns kommen: Während bei den eher dämonisch veranlagten Hömmelbewohnern der Gedanke einer Abwechslung zum Jahreswechsel im Vordergrund war, überwog für Jesus der technische Gedanke: Kommentierbare Seiten – das haben wir nun und es wird bald offensichtlich werden, wofür…

Außerdem unterstützt das neue Theme endlich auch Tags, die wir seit Dexter zwar hin und wieder benutzen, aber bislang nicht wirklich was gebracht haben. Nun könnt ihr euch Rechts also unsere supertolle Hyper-Tag-Wolke angucken!

In diesem Sinne – Willkommen 2008 – Tschüß iTheme ;)

Thema: Allgemein, Diskussion - mitreden erlaubt!, Zitate | Kommentare (3) | Autor: Linke&Rechte Hand des Teufels

Frauemn

Freitag, 11. Januar 2008 22:35

Tippfehler sind teilweise beabsuchtigt

Eine Frau hat mich gefilzt… zumindest glaub ich, dass es eine Frau war, sie hatte langes Jahr und einen feeten Arsch

Das heißt: 368 Tage im Jahr und Füße am Arsch (Schwanger, oder nichrt Schwanger?)

Thema: Allgemein | Kommentare (4) | Autor: Blizzards-Putze

Wahasigan – Eine Fallstudie.

Samstag, 5. Januar 2008 16:21

Was haben Sie gerade an?Eine Fallstudie

Was haben Sie gerade an? Diese einfache, klare, kurze, gut verständliche, provokative und üblicherweise völlig unerwartete Frage soll der Gegenstand unserer neuen (nächsten? Hatten wir schon mal eine?) Fallstudie sein. Durchgeführt wird diese rein telefonisch, da sonst jeglicher Sinn verloren geht.

Ablauf:
Jedes Telefongespräch wird nicht mit “Hallo”, dem eigenen Namen, einem falschen Namen, einer sonstigen Begrüßung oder fürchterlichem Geschrei begonnen, sondern schlicht und einfach mit dem (zu beachten: Höflichkeitsform, Sie!) Satz “Was haben Sie gerade an?”

Die Reaktion des Gegenübers muss nun sehr genau (“akribisch!”) beobachtet bzw gehört werden, eine exakte Untersuchung kann leider (weil Telefon) nicht stattfinden. Folgende Fragen sind von Bedeutung:

- Wie lange braucht der Gefragte, um zu antworten?
- Was antwortet er? Direkt auf die Frage? Ignoriert er die Frage?
- Wenn eine Gegenfrage die Folge ist, wie lautet diese? (z.B. “Warum willst Du das wissen?”)
- Stimmt diese Frage den Gefragten eher agressiv, ist er davon amüsiert, verwirrt, überrascht…
- Wenn keine direkte Antwort auf die Frage folgt, weshalb könnte das der Grund sein?

Fortlauf des Gesprächs, eventuelle Ausflüchte:

Prinzipiell ist zu erwarten, dass der Gefragte nicht bereit ist, die Frage zu beantworten. Es gibt zwei exemplarische Varianten, die Studie fortzuführen, diese können aber wohl nicht auf jedes Szenario angewandt werden, seien Sie sich also im Klaren darüber, dass auch Sie, der Fragende, nun gleich “ins Verhör” genommen werden.

Variante a) erscheint sehr einfach, ist es aber nicht unbedingt. Sollte der Gefragte auf die Studie ansprechen oder auch nicht, also versuchen, ihr auszuweichen mit eventuellen Fragen, brechen Sie die Studie sofort ab und leugnen Sie um jeden Preis, so etwas gefragt zu haben! Beispiel:

Person A: Was haben Sie gerade an?
Person B: Wie bitte? Wieso willst du das denn wissen?
Person A: Weshalb ich anrufe, hast du die Geschi-Hausaufgaben schon gemacht?
Person B: Hä? Was soll das jetzt? Du hast mich doch eben gefragt, was ich anhabe, ich will wissen, warum!
Person A: Wieso sollte ich so was fragen? Bildest du dir häufiger Dinge ein?

Variante b) könnte sich als etwas schwieriger entpuppen, hat allerdings größere Erfolgschancen, doch noch eine Antwort zu bekommen. Ziel ist es, die Karten offen auf den Tisch zu legen und so den Gefragten nun noch mehr, also völlig, zu verwirren. Erzählen Sie alles über die Fallstudie, was Sie in etwa 5-10 Sekunden sagen können, und fragen Sie dann erneut. Ein Beispiel ist hier wohl nicht angebracht. Wichtig ist aber, dass Sie in Ihrer Erklärung die Studie an sich nicht für schlecht erklären, sondern nur positiv erscheinen lassen, d.h. Begeisterung zum Ausdruck bringen.

Wer noch weitere Varianten erfolgreich (oder auch nicht, damit der Fehler von nun an vermieden werden kann!) angewandt hat, ist angehalten, diese zu veröffentlichen.

Vor jedem Gespräch unbedingt beachten:

Für die Auswertung der Studie ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass Sie nicht nur die Reaktion des Gefragten notieren, sondern auch einige äußere Umstände betrachten. Diese sollten am Besten vor dem sogenannten “Telefonat” erfasst werden, können aber meist auch noch im Nachhinein überprüft werden.

- Wer beginnt das Gespräch? Rufen Sie an, oder werden Sie angerufen?
- Wie wahrscheinlich ist es, dass der Gefragte weiß, mit wem er spricht? Könnte es sein, dass er die Frage hört und annimmt, mit einem Fremden zu sprechen? (Ein diesem Fall nach dem erstmaligen Stellen der Frage das Gespräch präzisieren: “Hier ist Jesus. Was haben Sie gerade an?”
- Zu welcher Uhrzeit fand das Gespräch statt, in welcher Lage befand sich der Gefragte zu diesem Zeitpunkt? (Im Zug, zuhause, auf einer Party, allein, mit vielen Menschen…)
- Welches Alter hat der Gefragte?
- Welches Geschlecht hat der Gefragte?
- Wie heißt die Person?

Mehrfachnutzung einzelner Personen

Es ist selbstverständlich möglich, die Studie an einer Person mehrfach durchzuführen. Da dies das Ergebnis nicht verfälscht, ist jede Studie von Interesse. Wichtig ist allerdings zu beachten, dass das Ergebnis sich von dem eines “Neulings” unterscheidet und deshalb muss bestimmt werden, zum wievielten Mal die Studie an dieser Person durchgeführt wurde. Ein ungefährer Wert ist ausreichend, zwingend notwenidig ist nur der Vermerk “Wurde nicht zum ersten Mal für diese Studie genutzt”

Bedenken bei der Durchführung dieser Studie…

In der Tat ist die Frage nach der Bekleidung eine scheinbar (!) sexistische Frage. Einige der Leser, vielleicht Sie selbst auch, könnten Bedenken gegenüber dieser Studie entwickeln. Hierzu sei aber folgendes Gesagt:

Auf keinen Fall kann diese Studie an jeder Person durchgeführt werden, Sie müssen ihre Probanden sorgfältig auswählen und nicht einfach jedes Gespräch zum Zweck dieser Studie führen! Einige Menschen – vor allem Ältere – könnten sich belästigt fühlen. Prinzipiell übernimmt Das Hömmel keine Haftung für aus solchen Missverständnissen resultierenden Klagen, wir sind aber gerne bereit, seelischen Beistand zu leisten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Damit sei aber in keinem Fall von der Durchführung der Studie abgeraten! Im Gegenteil, wer sich diese Frage nähher anschaut, vorallem im Zusammenhang mit den Lokalitäten der Durchführung (“Telefon”) wird unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass diese Frage nicht sexistisch verstanden werden kann! Wann immer Sie mit jemandem in direktem Kontakt stehen, sehen sie, was der Gefragte an hat. Dies ist beim Telefon nicht so. Aber weshalb sollte diese Information beim Telefon nicht gegeben sein, wo sie doch von entscheidender Wichtigkeit ist! Die Kleidung einer Person beeinflusst oftmals den gesamten Gesprächsverlauf, auch wenn an dieser Stelle nicht begründet werden kann, weshalb. Zumindest sucht diese Frage nicht nach Informationen, die ein Fragender üblicherweise nicht hat. Man könnte genauso gut nach dem Gesichtsausdruck beim Sprechen fragen.

Deshalb sei nun darum gebeten, dass Sie alle, verehrte Leser des Hömmels, die oben beschriebene Fallstudie “Was haben Sie gerade an” (von nun an nur noch “WaHaSiGAn” oder Wahasigan) radiakalst möglich durchführen! Die aus dieser Studie gewonnenen Informationen sind notwendig!

Ziel von Wahasigan Wer einen Sinn findet, bitte Bescheid sagen!

Wieso, warum, weshalb – diese Fragen sind zur Zeit leider noch nicht ausreichend geklärt und können aus diesem Grund nicht beantwortet werden. Wozu die gewonnenen Informationen dienlich sein können wird hoffentlich bekannt gegeben, sobald einige Ergebnisse vorliegen. Seien Sie nun aber nicht enttäuscht oder eingeschüchtert! Sie können sich der unglaublichen Wichtigkeit Ihrer Mithilfe sicher sein! Die Studie ist unumgänglich, entscheident, notwendig, absolut! … Zudem vergisst Das Hömmel nicht, wer nützlich ist, und wer sich solcher Antrengungen entzieht…

Thema: Bundesministerium für Verteidigung, Gott | Kommentare (8) | Autor: Jesus

Warum bist du… or are you?

Freitag, 4. Januar 2008 19:22

Wie soll ich wissen, was er meint, ich sehe ja nur seine Zeichen.

Ludwig Wittgenstein schreibt hierauf…

Wie soll er wissen, was er meint, er hat ja auch nur seine Zeichen.

Ich habe keine Lust, das hier zu schreiben, aber ich schreibe…

Oftmals hören wir Dinge, die wir nicht völlig verstehen. Ganz einfach Dinge. Zum Beispiel der Satz “Du bist heute so ruhig”. Wir hören diesen Satz und verstehen ihn auf eine ganz bestimmte Weise. Wie, das kommt darauf an, wann wir ihn hören, von wem er kommt, und wie wir uns gerade fühlen. Wichtig sind natürlich auch Faktoren wie Tonfall und Verhalten des Sprechers das hat uns dieser nette Vierohrige Hörer im Deutschunterricht und Co. anschaulich erklärt. Worauf ich aber hinaus will, ist, dass… Nun gut, das weiß ich auch noch nicht, deshalb schreibe ich das hier doch, oder?
Problembewältigung und so… jedenfalls.

Ebenfalls allgemein bekannt sein dürfte folgendes: Der Sprecher denkt etwas, sagt etwas anderes. Der Hörer hört etwas, versteht etwas anderes. Von dem, was der Sprecher eigentlich meint, kommt nicht sehr viel beim Hörer an. Anschaulicher wird es vielleicht noch, wenn wir das ganze auf Text übertragen. Ich bekomme folgende email:

Hallo Herr Hagmaier,
könnten Sie bitte mal anrufen
Telefon 333666/666 999
Gruß
niemand den du kennst.

Was überlege ich mir jetzt? Was wollte der/die Schreiber/in sagen? Ist er wütend? Freut er sich? Ist er genervt? Gelangweilt? Gestresst? Ein Arschloch? Oder will sie gar nichts damit ausdrücken, wurde diese Mail völlig emotionslos geschrieben? Haben nur Männer solche Probleme?
Vielleicht hilft dieses völlig triviale Beispiel, das Problem zu verstehen. Man(n?) kann es nicht wissen, es gibt zu viele Möglichkeiten, zu wenig Anhaltspunkte, die auf den tatsächlichen Sachverhalt hindeuten. Was will also jemand mit der Feststellung “Du bist heute so ruhig” erreichen? Bin ich zu ruhig? Ist dem Sprecher langweilig? Macht sich da vielleicht jemand ernsthaft sorgen, soll ein solcher Satz etwa Interesse zum Audruck bringen?! Möglich ist es, vielleicht fehlt es aber auch an Kommunikation, der Sprecher hat vielleicht ein schlechtes Gewissen und möchte deshalb (erstmal) ein unbedeutendes Gespräch beginnen.
Die Interpretation ist bei einem solchen Satz, also schlichte Feststellung formuliert undhervorgebracht, so gut wie unmöglich. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange und wie gut sich Sprecher und Hörer kennen, es könnte sogar hilfreich sein, wenn sie sich noch nicht sehr lange kennen, so können oftmals einige der möglichen Aspekte ausgeschlossen werden. (Hab ich Ironie schon erwähnt? *g*)
Unser Problem ist jetzt aber noch ganz und gar nicht zuende gedacht. Ein wichtiger Schritt fehlt noch: Der Hörer hat keine Wahl, als den Satz irgendwie zu interpretieren. Das geschieht ganz automatisch, nach weniger als einer Sekunde hat er üblicherweise “verstanden” was der Sprecher meinte. Eine genauere Analyse findet wenn überhaupt erst zu einem späteren Zeitpunkt statt. Das bedeutet, dass ein so komplexes Problem innerhalb von einem Bruchteil der eigentlich nötigen Zeit gelöst wird, oder besser: Scheinbar gelöst wird, denn häufig – wohl öfters als man “denkt” – ist die Lösung, die das Unterbewusstsein bietet, falsch oder nicht ganz korrekt. Die Folge ist eine Reaktion. Irgendeine Art von Antwort – und sei es Schweigen – wird der Hörer geben müssen. Er antwortet auf seine Interpretation der Frage, nicht auf das, was der Sprecher meinte.

Ist die Antwort nun “Bin müde.”, so kann das völlig ausreichend sein, wenn der Sprecher sich erkundigen wollte, ob die Schweigsamkeit einen Grund hatte. Sollte er aber ein Gespräch beginnen wollen oder freundich sein wollen oder sonst eine der vielen anderen Alternativen gewählt haben, so ist diese Antwort “falsch”, auch wenn sie stimmen mag. Das führt dazu, dass der ursprüngliche Sprecher die Antwort auf seine Weise hin prüft:

- Wollte er ein Gespräch anfangen, kann er nun fragen “warum bist du müde”
- Wollte er sich nur erkundigen, hat er sein Ziel jetzt erreicht
- Wollte er beleidigend sein, hat er sein Ziel wohl verfehlt
- Wollte sie gar nichts, hat sie das nicht erreicht.
Aber weder Sprecher noch Hörer wissen nun, woran sie wirklich sind. Vielleicht meinen sie, ein sinnvolles Gespräch/Dialog geführt zu haben, vielleicht ist sich aber auch zumindest ein Gesprächspartner der Unsinnigkeit dieses Gesprächs bewusst. Ein Missverständnis. Es könnte natürlich gelöst werden, indem man nun auf einer Meta-Ebene ausführlich darüber redet, welchen Zweck wer verfolgt hat. Aber wer macht das schon? Und vorallem, wann hat man schon Zeit für so etwas? Es könnte jedenfalls kompliziert werden… Hinzu kommt noch: Wer hat einen Gesprächspartner, mit dem er das wirklich machen kann?

… Milchreis beendete diesen Bericht…

Thema: Die Gesellschaft stinkt, Diskussion - mitreden erlaubt!, Zitate | Kommentare (6) | Autor: Jesus

Frohes Neues

Dienstag, 1. Januar 2008 0:00

Trotz Abwesenheit aller Autoren wünschen wir euch ein gar hömmlisches Jahr 2008.

Thema: Allgemein | Kommentare (4) | Autor: Linke&Rechte Hand des Teufels