Freundlichkeiten
Now it’s christmas-time! Hurray! Hurray! Freude, freude, of emotions, göttliche Liebe zwischen alle unseren Menschen!
Jetzt macht Weihnachten so langsam wieder Spaß: Wenn die Vorfreude ganz langsam, kaum merklich, aber unaufhaltsam in Stress, Wut, Streit, Hass und sonstige Übelkeiten umschlägt… Ja, dann sind wir doch ganz in unserem Element, nicht? Weihnachten in freundlicher Umgebung… Wann hat’s sowas schon gegeben? Das Fest der Liebe ohne hasserfüllte Blicke? Pfui Teufel (nicht perönlich nehmen *g*), wo kämen wir da denn hin?
Während der Vollmond (hab ich grade entdeckt, hat das irgendeinen Zusammenhang?) im Zenit steht und die Schimpfworte von ebendiesem Punkt auf unsere Mitmenschen herabfallen verzieht sich der fleißige workaholic weit, weit weg in den Gelassenheit ausstrahlenden Schutz seiner Papierberge, welche ihn um Meilen übertrumpfen und so das grausame, Wahrheit verbreitende Licht des Vollmondes abschirmen.
Oder, nun noch einmal mit den Worten Kafkas: Das perfekte Weihnachtsmärchen!
Überall lag der Mondschein mit seiner Natürlichkeit und Ruhe, die keinem anderen Licht gegeben ist.
Nach Austausch einiger Höflichkeiten hinsichtlich dessen, wer die nächsten Aufgaben auszuführen habe – die Herren schienen die Aufträge ungeteilt bekommen zu haben -, ging der eine zu K. und zog ihm den Rock, die Weste und schließlich das Hemd aus.
[...] Hier fehlt eine ganze Seite!
Aber an K.s Gurgel legten sich die Hände des einen Herrn, während der andere das Messer ihm tief ins Herz stieß und zweimal dort drehte.
