Disturbia – erschütternde Neuigkeiten
Aufgrund von empirischen Studien kann ich folgendes mit “an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit” (übrigens ein tolles Buch!) sagen: Ihr werdet kaum einen Film finden, in dem der Regisseur es NICHT geschafft hat, das Ende vollkommen zu verbocken. Und wenn doch mal ein Film auftaucht, der einfach Ende hat, das einfach perfekt passt, bei dem wirklich alles stimmt – dann ist der Film scheiße. So auch Disturbia.
Unglaubwürdig, unsympathisch, mostly predictable und nicht wirklich spannend (bis auf wenige, kurze Sequenzen) ist der Film recht gut mit dem Wort “lahm” beschrieben. Die Quotensexappealfrau, das nette junge Mädchen von nebenan ist zwar in der Tat “hübsch” aber leider schauspielerisch in diesem Film einfach fehl am Platz. Der Hauptdarsteller, ein gerade noch minderjähriger junger Herr, sieht scheiße aus und könnte im Originalfilm eventuell sogar einen schönen Kontrast zum gesamten Film bieten, allerdings hat die gerade zu ekelhafte Synchonstimme wirklich alles versaut. Shame on you!
Trotzdem, (ja, trotzdem!) es ist das Ende, was entscheident für das Gefühl ist, mit dem man das Kino verlässt. “Geglückt”, das trifft es hier am besten. Weder hervorragend noch herausragend (Ja, Herr Hekhorn, auch hervor und heraus werden genau wie voraus mit nur einem “r” geschrieben!) ist es einfach stimmig und enthält alles, was man sich am Ende eines solchen Streifens nur wünschen kann – Kürze, Spannung, Witz, Erotik, Charme und Aufklärung. Gemeint sind übrigens die letzten Szenen, nicht nur die allerletzte. Besonders ansprechen muss man, dass das Finale doch – endlich – überrascht. Das konnte so niemand ahnen, sehr gelungen!
Bewertung: Dreizehn von möglichen Siebenundvierzig Squirrelköpfen – und ein Reh. Sehenswert, aber ganz bestimmt nicht im Kino.

Samstag, 29. September 2007 14:03
Verbesserungsvorschlag:
Wenn man zusätzlich zum Datum auch noch den Wochentag hinzufügen würde könnten gewisse Personen, welche anonym und im Schatten der Ungewissheit ihr Dasein fristen, besser nachvollziehen welcher Beitrag schon von ihnen gelesen wurde, bzw. nicht gelesen wurde.
(Wao, das ist (fast) ein persönlicher Schachtelsatzrekord)
Samstag, 29. September 2007 17:33
Sie könnten auch auf die Uhr, oder den Kalender gucken und so das Datuzm nachvollziehen. Außerdem weiß man doch, was man gelesen hat und was nicht, oder?
Sonntag, 30. September 2007 11:42
Ähmm…..nein….
Dienstag, 2. Oktober 2007 14:31
Wenn man nicht mehr weiß, dass man etwas bereits gelesen hat, dürfte es auch nicht schaden den bereits gelesenen Text nochmals zu lesen.
Dienstag, 2. Oktober 2007 19:23
In der Tat.