Si omnes consentiunt ego non dissentio

Ich will alles um mich her ausrotten, was mich einschränkt, dass ich nicht Herr bin. Herr muss ich sein, dass ich das mit Gewalt ertrotze, wozu mir die Liebenswürdigkeit gebricht.

(Vorher…) Wirklich, ich glaube, sie hat von allen Menschensorten das Scheußliche auf einen Haufen geworfen und mich daraus gebacken. Mord und Tod! (…) Das Recht wohnet beim Überwältiger und die Schranken unserer Kraft sind unsere Gesetze! (…) Armer Hase! Es ist doch eine jämmerliche Rolle, der Hase sein müssen auf dieser Welt – Aber der gnädige Herr braucht Hasen!

(Nachher…) Er habe noch etwas zu verlieren und nicht alles zu gewinnen!

- Wahrhaftig, da gäb’s manches zu verlieren, wenn ich das verlieren wollte, was ich noch zu gewinnen habe!

- Ja, zum Teufel! Und manches zu gewinnen, wenn ich das gewinnen wollte, was ich nicht verlieren kann.

- Wenn ich das verlieren müsste, was ich auf Borgs auf dem Leibe trage, so hätt ich allenfalls morgen nichts mehr zu verlieren.

Achtung! Emo! Vorsicht! Dies könnte sich zu nonsense entwickeln! Schließen Sie bitte JETZT alle offenen Tabs, ziehen sie ohne Umschweife den Stecker aus der unpassenden Dose und befördern Sie alle Elektrosmog verursachenden Gerätschaften zum Fenster hinaus – und das gleich morgen vor gestern!

Schon witzig, wie Stimmungen schwanken können, oder? Gestern hieß es, ich solle heute nach Dresden fahren. “Doch darauf ha’m wir heut kein Boooock!” Lieber nicht existente Sternschnuppen am einzigen vernebelten Ort der ach so geliebten schwäbischen Alb schauen. Wayne? Also Dresden erst in einer Woche. Folglogischer [Psycho!] Weise heute Urlaub. Zum ersten Mal? Keine Ahnung, eigentlich war Arbeiten angesagt, aber auch darauf kein Bock. Ziegen wären nicht schlecht. Mh?! Jetzt natürlich schon Langeweile, Hitze, Sonne, Unlust, Nöte, Lüste, Überlegungen, aber Langeweile, es endet mit Lesen. Computer macht auch kein Spaß. … mehr. *g*

Plötzlich dreht sich dann alles um, Schillers Die Räuber ziehen mit unverständlichem Bebrabbel in einen Bann, der so schnell nicht mehr zu verbrennen ist. Einzige Hilfe ist da die Oma, die erzählt, wie sie damals schon selbiges Buch gelesen hat… Alles verwickelt sich in Erzählungen über Mexixo. Aber running gags waren auch nicht mehr was wo und sie heute sind.

Uneigentlich handelt dies alles natürlich vom hömmlischsten Ereignis des Jahres, der angesprochenen Sommerlan. Seit über 45 Stunden drückt sich die Redaktion bereits um einen Bericht und ich finde, so soll es auch bleiben. Trotzdem

Oh! Das Telefon klingelt! W_er könnte das nur sein? Hm, ein _ … Es war nur mein Bruder. Wieder Stimmungsschwankungen. Enttäuschung. Aber wen habe ich erwartet? Will ich eigentlich, dass die Leute, die das hier lesen, auch wirklich lesen, was hier steht? Nein. Aber sonst liest es ja gar keiner. Gut. Sehr gut. Ich sollte einfach alles wieder löschen. … “The same procedure as evr’y yeaaaa” Ach Hömmel, verdammt! Oder wie der Franzose sagt: Mort de ma vie! Tröööö!

LAN war super, entgegen der allgemeinen Meinung auch lang genug, weil keiner von uns noch einen weiteren Tag überlebt hätte, zumindest dann die Heimfahrt nicht mehr. Weitere Informationen? Bitte wenden Sie sich an den zuständigen Aktenvernichter, die Durchwahl lautet 23-Wolf.

Danke, Anke, und auf Wiedersehen.

mh… ich kann ein Passwort für Beiträge aktivieren… Schön.

Tags »

Autor: Jesus
Datum: Montag, 13. August 2007 15:42
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Die Gesellschaft stinkt, Diskussion - mitreden erlaubt!, Gott, Zitate

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

3 Kommentare

  1. 1

    … ach ja? :D

  2. 2

    Die blöden Räuber mussten wir auch lesen, fand sie eigendlich ganz gut, hab nen super Aufsatz drüber geschrieben :) Aber unsere Fassung war viel, sehr viel einfacher, eben Dummies.
    Gestern hab ich gehört, wer zu lange wach bleibt stirbt. Nun denn ich freu mich bis es wer auf der nächsten LAN ausprobiert.
    Lang lebe das Hömmel in ihre Herrscher sollen sie für immer ihrer hömmlischen Diktatur ausüben können!!!

  3. 3

    Ja, die LAN war toll, aber der Vorschlag, an der Sylvester-LAN – wo auch immer diese stattfinden mag – im Kollektiv (resistance is – wayne?), zumindest so kollektiv, wie es Lust und Laune zulassen, schwimmen zu gehen, finde ich, wenn besagtes Hallenbad zu der Zeit wirklich geöffnet hat, eine durchaus gute Idee, zumal Sie neben einem klaren Kopf, durch die belebende, kreislauffördernde Bewegung, das reinigende Wasser und das giftige Chlor – naja, lassen wir das Chlor mal lieber weg – eine durchaus positive Wirkung auf die LAN im Gesamten haben dürfte, wodurch wir dem von Chesuus angesprochene Problem, nämlich, dass am Ende der drei Tage alle ziemlich erschöpft waren, entgegenwürkten und eine vier Tage LAN hinbekämen.
    Zu den Räubern: Ich muss gestehen, dass die lange Spanne zwischen der Gegenwart und dem Zeitpunkt meines Lesens des Buches mir fast sämtliche Erinnerungen an das Werk entrissen hat, doch die vage Ahnung ist mir gewahr, dass mir das Buch, im Gegensatz zu all den anderen Büchern, wie Iphigenie auf Tauris oder Effi Briest oder Kabale und Liebe, recht gut gefiel – wohl nicht zuletzt, wegen der witzig-sinnlosen Dialoge und auch der Nonnen-Massenvergewaltigung.
    Wie lautet eigentlich die korrekte Übersetung für den Titel?
    “Wenn alles da ist gehe ich auch nicht?”

Kommentar abgeben